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Titel: "Säntiswetter – Freuden und Leiden der Wetterwarte vom Säntis 1880-1970" - Beschrieben wird das Leben der Wetterwarte, Säntiswirte und Säntisträger.
 
[Appenzeller Verlag - ISBN 978-3-85882-099-0]

Titel: "Appenzeller Sagen" von Dino Larese


Der Riese Säntis


Vor grauen Zeiten hauste ein gewaltiger Riese, Sämtis oder Säntis. Sein Bett war das Schwendibachtal und die Meglisalp mit ihrem samtweichen Alpengras war sein geblümtes Kopfkissen. Dort aber, wo er seine Ellbogen einstemmte, wenn er sich erhob, träumt heute der Seealpsee. Sein Essen schleppte er in einem ungeheuren Sack herbei, den er aus Häuten von tausend Urochsen und zehntausend Bären zusammengeflickt hatte.

Wie der Riese wieder einmal im flachen Lande unten am See umherzog, fand er Gefallen an den vielen putzigen Häuschen, die in den Ebenen und an den Gewässern stellenweise in hellen Haufen beieinander standen, und an den kleinen, schnurrigen Menschlein, die wie irrsinnig zwischen ihnen hindurch hasteten. Um daheim in aller Ruhe damit spielen zu können, wischte er mit der Hand einige Dörfer samt Mann und Maus in seinen Riesensack.

Ein stämmiger Bauer wurde just beim Mähen überrascht, konnte sich aber geschwind in einen Graben ducken. Kaum war die Riesenfaust über ihn hinweggefahren, sprang er auf, holte mit langen Armen so weit aus, als er nur konnte und riss mit seiner Sense einen langen Schlitz in den untersten Teil des Sackes. Der Riese, der auf das aufgeregte Getue der zappeligen, kleinen Wesen nie sonderlich achtete, schwang seinen Sack über die Schulter und stapfte zufrieden dem Alpstein zu. Da aber der Sack bei jedem Schritt in weitem Bogen hin und her bammelte, wurden die aus dem Riss herausfallenden Häuser weit über das ganze Land hinausgesät.



Der Karfunkelstein

Wenn ich mir denke, dass droben im Bache des Brüeltobels irgendwo an einer verborgenen Stelle der Karfunkelstein liegt, wenn ich mir denke, dass ich ihn vielleicht eines Tages finden könnte, denkt euch, ich wär ein reicher Mann! Man müsste freilich lange und geduldig suchen, so wie es jener Mann von Brülisau tat, der ihn einmal, denkt euch, mit eigenen Augen gesehen und dennoch nie in die Hände bekommen hat. Ihr wollt es sicher auch wissen!

Er zog gewohnterweise auch jenen Sommer mit seinen wenigen Kühen und Geissen auf die kleine Weid im Brüeltobel, wo er eine Hütte besass, Wohnung und Schlafstätte für die wenigen warmen Monate des Jahres, einige Steinwürfe vom Bächlein entfernt, das gar munter des Nachts in seine stille Kammer hineinplauderte.

Nun geschah es in einer Nacht, dass ein starkes Hagelwetter über die Gegend niederging. Die Schlossen prasselten so heftig auf die Hütte, dass der Mann darob erwachte und lange nicht wieder einschlafen konnte. Allmählich hörte aber das Wetter auf. Der Wind verstummte und das Rauschen des Wassers ward wieder stärker.

Da fiel dem Mann die plötzlich auftretende, ungewöhnliche Helle in seiner Kammer auf. Weisst, es war so hell, wie wir es auch schon erlebten in den hellen Januarnächten oder in den Vollmondnächten des Sommers, man kann jeden Gegenstand deutlich unterscheiden, ja, man kann sich an den Tisch setzen und schreiben und sieht, wie die Buchstaben kommen.

Merkwürdig, dachte der Mann, es scheint kein Mond und ist doch so hell. Unruhig wälzte er sich eine Weile auf seinem Lager hin und her und dann trieb ihn doch die Neugierde und auch eine gewisse Angst, dem seltsamen Scheine nachzuforschen. Er trat ans Fenster und spähte hinaus. Die Wände der Berge standen ihm dunkel und schwarz gegenüber, ohne Licht und Glanz. Merkwürdig, sagte sich der Mann wieder und begab sich ans andere Fenster. Da sah er überrascht und voll Staunen, dass der ungewöhnliche, silberne Glanz aus dem Bett des Baches ausgestrahlt wurde.

Ein anderer wäre jetzt wohl unerschrocken hingegangen und hätte sich über die Herkunft des Lichtes erkundigt. Der Mann aber, furchtsam und auch wissend, dass vordem die Wildzwerge hier gehaust und sogar Hexen ihr Unwesen in diesem Tobel getrieben hatten, wagte er nicht hinauszugehen, trotzdem die Neugierde ihn fast zum Hause hinaustrieb. Er merkte sich aber genau die Stelle, wo der Schein am stärksten wirkte, dort, bei den zwei Krüppeltannen.

Kaum graute der Morgen, eilte er hinunter nach Brülisau zum Pfarrer und erzählte ihm mit bebender Stimme, was er gesehen und erlebt hatte. Er hoffte schon, der Pfarrer werde ihm über ein Wunder Auskunft geben, aber der Pfarrer schüttelte einige Male das Haupt, lächelte auch zwischenhinein und sagte, ei ei, da habe er etwas Wunderbares erlebt, schade, dass er dem Glanz nicht nachgegangen wäre, das sei nichts anderes gewesen als der Karfunkelstein, der dort oben im Bache verborgen liege. O, riss der arme Bauer die Augen auf! Dann eilte er schnurstracks nach Hause, holte seine zwei Buben und im Galopp jagten sie ins Tobel hinein; die Buben mit glänzenden, entdeckerfreudigen Augen, als ihnen der Vater atemlos seine nächtliche Begegnung bekanntgegeben hatte. Dann begann an jener Stelle im Bache ein Suchen, vom Morgen früh bis in den späten Abend hinein; sie hoben jeden Stein, wie wir es als Buben taten, wenn wir nach Krebsen und Forellen suchten, aber nirgends liess sich der Karfunkelstein finden. Der Mann klagte und schimpfte, riss sich an den Haaren und schalt sich einen dummen Angsthasen.

Auch am nächsten Tage suchte er oben und unten im Bache und vielleicht suchte er noch manchen Tag und jeden Sommer wieder, das weiss die Sage nun nicht zu berichten.

Aber ihr begreift nun, der Karfunkelstein muss noch dort oben liegen und wenn wir miteinander suchten, wer weiss, vielleicht fänden wir ihn und hätten unser Lebtag unsere Freude daran, vielleicht.

[Quellennachweis: "Appenzeller Sagen" von Dino Larese]



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